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Dance-Sensation Alison Wonderland mit Videopremiere und neuem Album

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Die australische Dance-Sensation Alison Wonderland kündigt ihr neues Album „Awake“ an

Inzwischen unter den Top-100-DJs der Welt, auf dem Cover vom DJ Mag angekommen und als „Australian queen of EDM“ (ABC) gefeiert, steht Alison Wonderland mit ihrem zweiten Longplayer in den Startlöchern: „Awake“ heißt ihr neuestes Werk, zu dem die 31-Jährige die erste Single „Church“ vorwegschickt. Den offiziellen Clip zur hypnotischen Vorab-Single drehte sie in ihrer Wahlheimat L.A. mit dem Regisseur Bo Mirosseni – passend zum Titel natürlich inklusive Gospelchor und Kirchen-Setting.

International gefeiert als EDM-Künstlerin, die verschiedenste Dance-Styles in ihren Sound einbezieht, den Faktor Pop nie aus den Augen verliert, dazu Instrumente beherrscht und singt, bewegt sich Alison Wonderland mit „Awake“ durchaus auch auf Neuland: „Allein gesanglich bin ich viel weiter gegangen, weil ich mich heute einfach viel wohler fühle mit meiner Stimme“, sagt die gebürtige Australierin, die mit dem Titel auf den reinigenden Effekt von Musik und überhaupt auf positiven Wandel im Privatleben anspielt. Single-Vorbote „Church“ beispielsweise handle davon, „den eigenen Selbstwert zu erkennen – auch wenn dein Gegenüber diesen Wert nicht sehen kann oder will“, wie sie kommentiert.

Ironischerweise kam ihr der Albumtitel „Awake“ im Traum, aber „je mehr Songs ich danach schrieb, desto besser passte dieses Wort zu dem, was mit mir passierte“, so die Australierin weiter. Unterstützung bekam sie bei den Aufnahmen unter anderem von Grammy-Gewinner Joel Little (Lorde), Illangelo (The Weeknd), Party Favor (Mad Decent) und Lido. Dazu gibt es ausgewählte Gäste, die sich das Mikrofon mit ihr teilen: Der junge US-Rapper Trippie Redd (*1999) ist bei „High“ an ihrer Seite, und Buddy aus Compton tobt sich über dem tropischen Popsound von „Cry“ aus. Für „Dreamy Dragon“ konnte sie sogar Chief Keef gewinnen, der zuvor u.a. mit Kanye West und Travis Scott gearbeitet hat. „Der Song ist die perfekte Mischung aus seiner Welt und meiner“, so Alison. „Er hat die ganze Zeit getanzt in der Kabine.“

Auch weniger partytaugliche Stimmungen haben ihren Platz auf „Awake“: Die Single „Church“ ist genau wie „Easy“ eine Art Geständnis, denn Alison spricht ganz offen über Beziehungen, Zweifel, Ängste – all das, was man in ihren grandiosen Live-Shows eher selten zu hören bekommt. Auch mit „No“ setzt sie auf schonungslose Offenheit, um so ihre eigenen Krisen zu überwinden: „Ja, es geht bei diesem Album schließlich ums Aufwachen, darum, seinen Frieden mit etwas zu machen, den nächsten Schritt zu gehen.“ Und so landet sie schließlich wieder bei purer Euphorie – mit dem Titelsong „Awake“.

In Sydney geboren und heute in Los Angeles ansässig, begann Alex Scholler, wie Alison wirklich heißt, am Cello: Sie spielte mit der Sydney Youth Opera, wechselte später an den Bass – und damit ins Lager der Indie-Bands. Ein Song von The Knife war schließlich dafür verantwortlich, dass sie bei der elektronischen Musik landete. 2014 eroberte sie mit „I Want U“ dann erstmals die Spitze der Hype-Machine-Charts. Der Grund? Indem sie auf all ihren Songs zum Mikrofon greift und auf sehr viel Gefühl setzt – sie nennt das „emotional electronic music“ –, kreiert sie etwas, das schlichtweg tiefer geht als stumpfe Standard-Dance-Tracks…

Ihr offizielles Debütalbum „Run“ eroberte 2015 dann auch gleich die Spitze der US-amerikanischen Dance/Electro-Charts. Inzwischen über 150.000 Mal verkauft, verzeichnen die Songs des Erstlings seither über 140 Millionen Streams, und der Titeltrack „Run“ bescherte ihr sogar Platin in ihrer Heimat. Nachdem sie 2017 den Preis als „New Artist of the Year“ bei den Electronic Music Awards abräumte, landete sie zuletzt auch auf der Liste der Top-DJs vom DJ Mag. Auch als Remixerin gehen etliche Hits auf ihr Konto: Für Billboard z.B. war ihre Version von Dua Lipas „New Rules“ „einer der besten Remixes des Jahres“.

Gerade als Live-Performerin hat die auch gerne mal als „female Skrillex“ gehandelte Alison Wonderland in den letzten Jahren alles auf den Kopf gestellt: Hunderte von Headline-Shows rund um den Globus, eigene Warehouse-Party-Serien, Riesenfestivals wie Coachella und Lollapalooza – dazu war sie die erste weibliche Solokünstlerin überhaupt, die auf der Main-Stage beim Electric Daisy Carnival in Vegas auftreten durfte. Und wenn Alison Wonderland in wenigen Wochen erneut beim Coachella Festival auftritt, wird sie auch hier einen neuen Rekord verbuchen können: kein anderer weiblicher DJ stand je so weit oben auf dem Plakat wie sie…