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Fotostrecke: Red Bull Flugtag

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Ein Riesenspektakel: Das war der Red Bull Flugtag in Bremen!

40 Teams aus ganz Deutschland hoben am Sonntag beim Red Bull Flugtag mit ihren selbstgebauten Fluggeräten von einer sechs Meter hohen Rampe ab – und flogen dabei mehr oder weniger weit in den Bremer Europahafen. Die Jury um den Weltmeisterpiloten Matthias Dolderer, das Top-Model und angehende Pilotin Betty Taube-Günter sowie die YouTube-Gaming-Stars von PietSmiet jubelte mit über 50.000 Zuschauern, welche die sensationelle Show der Teams bei strahlendem Sonnenschein verfolgten. Ganz oben auf dem Podest landeten schließlich die „Trans Atlanticos“ aus Weyhe bei Bremen. Sie flogen mit 19,6 Metern nicht nur am weitesten, sondern überzeugten auch in den Kategorien Bühnen-Performance, Schrauberwitz und Kreativität. Zweiter wurde Team „Geile Pizza“ (Dortmund) vor Team „BÄRlin“ (Berlin).

So etwas hat Bremen noch nicht gesehen – und auch keiner der Athleten-Prominenten und YouTube-Stars: Bei Traumwetter präsentierten sich 40 Red Bull Flugtag-Teams im Bremer Europahafen auf der sechs Meter hohen Rampe. Über 50.000 Zuschauer bejubelten die verrückt-kreativen Bauten, welche die Teams über die letzten Wochen selbst entworfen und gebaut haben – vom rosa Mett-Eagle eines hießigen Damen-Teams bis zu den Bremer Stadtmusikanten, vom knapp 200 Kilogramm schweren Käse bis zum Gockel mit neun Metern Spannweite. Bevor sie aber zum Rekordflugversuch ansetzten, galt es, eine Rampenschau hinzulegen – und das gelang dem Team Trans Atlanticos mit einer grandios choreografierten Dance-Performance am besten. Als sie dann 19,6 Meter in den Europahafen entschwebten, war klar: Diese Crew ist schwer zu schlagen – und so landeten die Lokalmatadoren tatsächlich ganz oben auf dem Treppchen.

„Ich kann es nicht fassen“, meinte Siegerpilot Brian Warnatsch. Seine Trans Atlanticos brachten die „Bremen 2.0“ auf die Red Bull Rampe, einen Nachbau des legendären Flugzeugs, mit dem 1928 der erste Transatlantikflug von Ost nach West gelungen war. „Bis nach Amerika haben wir es nicht geschafft, aber die 500 Arbeitsstunden haben sich absolut gelohnt. So viel Schweiß und Hirnschmalz, so viel Bauerei und das Einstudieren unserer Show – ich sage euch, so ein einzigartiges Erlebnis schweißt zusammen!“

Die Jury hatte einen schweren Stand. Zwar waren mit Red Bull Air Race-Weltmeister Matthias Dolderer, Model und angehender Pilotin Betty Taube-Günter, Formel-E-Pilot Daniel Abt, Freeskier Bene Mayr und Freerunner Jason Paul Luft- und Geschwindigkeitsexperten am Start, aber die Bewertung von Kreativität, Show und Flugweite fiel selbst ihnen nicht leicht. „Es ist der Wahnsinn, was die Jungs und Mädels hier auf die Rampe gebracht haben“, meinte Matthias Dolderer nach dem Event kopfschüttelnd. „Sie haben mit so viel Herzblut an ihren Geräten gebaut und wirklich keine Mühen gescheut. Ich bin schwer beeindruckt und freue mich auf die Erstplatzierten.“

Die Gewinner werden jetzt nämlich definitiv länger in der Luft bleiben: Sie haben einen Aerobatical Flight mit Matthias Dolderer gewonnen! Das zweitplatzierte Team bekommt eine exklusive Führung durch den Red Bull Hangar 7 in Salzburg, bevor sie mit dem Tandem-Fallschirm aus dem Flugzeug springen dürfen. Und die Drittplatzierten werden sich für die Waage richtig schwer machen: Sie erhalten Red Bull Getränke, aufgewogen nach ihrem Gesamtkörpergewicht.

Außer Konkurrenz (und keineswegs schlecht) starteten die Let’s-Player-Stars PietSmiet, die sich wiederum von den YouTube-Handwerkern Nerdy Timber, Malternativ und Maxim einen riesigen Gaming-Controller hatten bauen lassen. Ausgerechnet Sep wurde von PietSmiet als Pilot auserkoren, obwohl er an Höhenangst leidet: „Ich hatte aber wahnsinnig Bock, das zu machen, und das Adrenalin hat dann richtig reingehauen.“ Mit der Performance war auch Maxim zufrieden, auch wenn er sich „ein wenig mehr Auftrieb gewünscht hätte. Aber alles in allem: einfach Hammer!“

Die Moderatoren Vanessa Meisinger und Simon Gosejohann konnten oft nicht an sich halten. Sie stimmten ein in das Urteil, das wohl jeder der Anwesenden unterschreiben würde: „Sensationelle Stimmung – ungemein viel Spaß!“

Das war die Beerpong-Pyramide von einer Gruppe Studenten aus Bremen (StugA WiWi) in Kooperation mit Ferdinands Feld Festival: