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„SEAPHONY – Life on Planet Ocean“ Ausstellung  – 6. Mai bis 8. Juni in der Alten Münze Berlin

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„SEAPHONY – Life on Planet Ocean“ Eine immersive und intermediale Ausstellung zur Faszination und Gefährdung der Ozeane – 6. Mai bis 8. Juni in der Alten Münze Berlin

Am 6. Mai 2022 eröffnet die Ausstellung SEAPHONY, die sich mit Werken und Formaten internationaler Künstlerinnen und Künstler der Schönheit, Faszination und Gefährdung der Ozeane widmet, in der Alten Münze Berlin. 
Bis zum 8. Juni, dem „World Oceans Day“, wird mit räumlicher Klangkunst- und Lichtinstallation, Virtual Reality und 3D-Audio-Tableaus das Meer mit allen Sinnen erlebbar gemacht, das Verhältnis zwischen Mensch und Ozean beleuchtet und zur Auseinandersetzung mit der Bedrohung der Meere durch Klimawandel, Globalisierung, Lärmverschmutzung und Konsum aufgerufen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Weltpremiere der Klangkunst- und Lichtinstallation SEAPHONY, einer immersiven audiovisuellen Unterwasserreise von Pol zu Pol – von den Gletschern der Antarktis durch die Weiten des Pazifiks und Atlantiks bis ins Nordpolarmeer. In der 500 Quadratmeter umfassenden Installation werden die Besucher:innen in unendlich scheinende Tiefen auf den Grund des Meeres versetzt und tauchen ein in die reiche und einzigartige Klangwelt der Ozeane. Kaskaden kleinster Krustentiere, Sirenengesang von Meeressäugern bis zu den Rufen von Robben und Buckelwalen werden hörbar und mit Disharmonien anthropogener Sounds, die das zerstörerische Vordringen der Menschen in die Biosphäre deutlich machen, gemischt. Die SEAPHONY wird von Chris Watson, Soundkünstler und weltweit führender Spezialist für Naturklangaufnahmen gemeinsam mit dem Klangkünstler Tony Myatt komponiert und als 360º Raumklang inszeniert, von der Berliner Licht- und Installationskünstlerin Theresa Baumgartner zu einem ganzheitlich sinnlichen Erlebnis in Szene gesetzt.

Ihre Deutschlandpremiere erlebt die Virtual Reality Installation THE BONE von Michelle-Marie Letelier, die die Entfremdung zwischen Mensch und Natur hinterfragt. Die Ausstellungsbesucher:innen werden in die Bewusstseinsströme von Wild- und Zuchtlachsen versetzt und erleben dabei deren unterschiedliche Lebensumstände auf poetisch-eindrucksvolle Weise.

Eine weitere Uraufführung präsentiert das Berliner Künstlerduo wittmann/zeitblom mit den Audio-Tableaus OCEAN.WORLD.MODULES, die das Spannungsverhältnis zwischen Ozean und Mensch in einer 3D-Audio-Inszenierung sinnlich erfahrbar machen: Zwölf unterschiedliche Audio-Tracks  werfen Schlaglichter auf die Zähmung der Meere durch den Menschen, vereinen elektroakustische Klangwelten, Simulationen, Natur-  sowie Kunstklänge, durchqueren dabei Ozeane und reisen um den Erdball. 

Mit den FUNKY SEATS, die gleichzeitig als Ausstellungs- und Sitzobjekt dienen, gibt Isabel Ott den Besucher: innen Denkanstoß zu den Auswüchsen der Konsumgesellschaft. Die Berliner Künstlerin entwickelt aus Wegwerfprodukten funktionale Objekte und führt sie damit einer neuen Bestimmung zu. 

In Kooperation mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) findet ein begleitendes Austausch- und Diskursprogramm mit beteiligten Künstler:innen sowie Vertreter:innen aus Wissenschaft und Politik statt, das die Ausstellung um Hintergründe zur Faszination und Gefährdung der Ozeane umfangreich ergänzt. 

SEAPHONY ist Teil der UN-Dekade der Ozeanforschung für nachhaltige Entwicklung und wird von
Prof. Dr. Antje BoetiusDirektorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven als Schirmherrin unterstützt.

Initiiert und konzipiert wurde die Ausstellung von OCEANS21, einer gemeinnützigen Berliner Organisation, mit der die Produzentinnen Diana Schniedermeier und Ina Krüger auf die Vermittlung von gesellschaftlich relevanten Themen durch zeitgemäße Formate an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie fokussieren.

SEAPHONY wird unterstützt durch die Interactive Media Foundation, kooperiert mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sowie mit GEO Magazin und radioeins als Medienpartner.

Der Ticketvorverkauf beginnt Anfang März. Karten kosten 14 Euro, der Einlass erfolgt über Timeslots.

Ein Pressetermin in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler mit Führung durch die Ausstellung findet voraussichtlich am 5. Mai um 14 Uhr statt. Eine Einladung folgt.

Weitere Informationen unter www.seaphony.org.

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