Electric Callboy: Album Tanzneid out now!
Nach knapp vier Jahren des Wartens ist es endlich so weit: Electric Callboy veröffentlichen mit „TANZNEID“ den heiß erwarteten Nachfolger ihres #1-Albums „Tekkno“. Mit Frank Zummo von Sum 41 am Schlagzeug sowie Features mit BABYMETAL und THE OFFSPRING beweist die Band einmal mehr, warum sie zu Deutschlands größten Musikexporten gehört. Ihre einzigartige Mischung aus Metal, Rock und elektronischen Einflüssen bleibt unverwechselbar und setzt erneut Maßstäbe.
Electric Callboy sind eine Band, die sich kaum in eine Schublade stecken lässt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 in Deutschland hat sich die Gruppe zu einer internationalen Sensation entwickelt. Mit Hits wie „Hypa Hypa“ und „We Got The Moves“ begeisterte sie Fans auf der ganzen Welt und machte ihren einzigartigen, genreübergreifenden Sound einem globalen Publikum bekannt. Ihr 2022 erschienenes Album TEKKNO verzeichnet inzwischen weltweit fast eine Milliarde Streams.
Aufgrund ihres intensiven internationalen Tourplans entstanden die Songs zu TANZNEID größtenteils in Backstage-Bereichen und Hotelzimmern – immer dann, wenn sich zwischen den Konzerten ein seltener Moment für kreative Ideen bot.
„Früher hatten wir deutlich mehr Zeit zum Schreiben. Für dieses Album sind wir oft von einer Tour zurückgekommen und standen schon am nächsten Tag wieder im Studio“, erklärt Kevin Ratajczak über das Album, das von der Band selbst konzipiert und produziert wurde.
Schon immer zeichnete Electric Callboy aus, unterschiedlichste Musikstile zu einem einzigartigen Sound zu verschmelzen. Mit TANZNEID hebt die Band dieses Markenzeichen jedoch auf ein neues Niveau – mit einer Raffinesse, die leicht zu überhören ist, gerade weil sie so subtil umgesetzt wurde.
„Genres miteinander zu verbinden, ist ziemlich schwierig, weil es am Ende natürlich klingen muss“, erklärt Kevin Ratajczak. „Genau das ist die Herausforderung, der wir uns jedes Mal stellen, wenn wir Songs schreiben.“
Auf dem Papier dürfte ein Song wie „Elevator Operator“ eigentlich nicht funktionieren. Doch der mühelose Wechsel zwischen brutalen Breakdowns und eingängigen, fast zuckersüßen Melodien zeigt, wie nahtlos Electric Callboy scheinbare Gegensätze miteinander verbinden können.
Auf TANZNEID konnten Electric Callboy außerdem einigen ihrer größten musikalischen Einflüsse Tribut zollen, indem sie mit ihnen an einigen der überraschendsten Momente des Albums zusammenarbeiteten.
„Wir haben auf einem Festival gespielt und Dexter Holland stand am Bühnenrand. Er hat uns erzählt, dass er ein Fan der Band ist“, erklärt Nico Sallach. „Ein paar Wochen später haben wir am Album gearbeitet und hatten einen Song, der wie ein alter Offspring-Riff klang. Also haben wir ihn gefragt, ob sie Teil davon sein möchten.“
Das Ergebnis ist „Let The Good Times Roll“ – eine energiegeladene Hymne, die die Pop-Punk-Einflüsse von Electric Callboy deutlich hervorhebt. Diese Einflüsse zeigen sich auch in der Coverversion von Sum 41s „Still Waiting“, bei der Frank Zummo selbst hinter dem Schlagzeug sitzt.
Textlich sind Electric Callboy bekannt für ihre energiegeladenen Hymnen über Feiern und das Leben im Moment. TANZNEID beschäftigt sich jedoch auch mit komplexeren Themen – wie etwa in „Heartclub“, einem Song über die Gefahren, den eigenen Selbstwert an Zahlen und Bewertungen zu knüpfen.
„Der Song handelt von einer fiktiven Social-Media-Plattform, auf der jeder nur sein perfektes Leben präsentieren möchte“, erklärt Nico Sallach. „Wir profitieren sehr von sozialen Medien, aber wir haben gemerkt, dass sich vieles in eine Richtung entwickelt, die uns nicht gefällt, wenn die Authentizität verloren geht“, ergänzt Kevin Ratajczak. „Man hat keine Motivation, die Seiten des eigenen Lebens zu zeigen, mit denen man nicht zufrieden ist – und gerade jüngere Generationen können oft nicht mehr unterscheiden, was davon Realität ist und was nicht.“
„Als wir angefangen haben, diese Platte zu schreiben, dachte ich zunächst, dass wir sie niemals fertig bekommen würden, weil wir zwischen Tourneen und unterwegs daran gearbeitet haben“, gibt Ratajczak zu. „Was ich aus diesem Schreibprozess mitgenommen habe: Wenn dein Tag komplett ausgefüllt ist und du das Gefühl hast, dass du nichts mehr schaffen kannst, ist es trotzdem möglich.“
Sallach stimmt zu und ergänzt: „Man lebt nur einmal. Wenn man für etwas brennt, sollte man es einfach versuchen – es ist nichts Schlechtes daran, an seine eigenen Träume zu glauben.“
Genau dieser Wille, trotz aller Herausforderungen Grenzen zu verschieben, macht TANZNEID zu einem so wichtigen Album in einer Musiklandschaft, die sich manchmal festgefahren oder uninspiriert anfühlen kann.
Streamt das Album Hier:


